Geschichte der lettischen Opposition

Lettland als unabhängiger Staat entstand im Jahre 1918. Durch das geheime Zusatzprotokoll zum Hitler-Stalin-Pakt wurde Lettland am Vorabend des Zweiten Weltkrieges dem sowjetischen Einflussbereich zugeschlagen, woraufhin sich die lettische Regierung im Oktober 1939 gezwungen sah, Truppen der Roten Armee ins Land zu lassen. Im Juni 1940 übernahm unter Moskauer Aufsicht eine sogenannte „Volksregierung“ die Macht in Lettland. Diese war eine Marionettenregierung, deren Ziel es war, das Land als Sowjetrepublik in die Sowjetunion einzugliedern. Entsprechend bestätigte der lettische „Volkssejm“ bereits einen Monat später – im Juli 1940 – den Beitritt Lettlands zur Sowjetunion, im August folgte die Bestätigung durch den Obersten Sowjet der UdSSR. Lettland hatte als eigenständiger Staat aufgehört zu existieren. (...)

Zur Oppositionsgeschichte

Erinnerungskultur in Lettland

Hier finden Sie demnächst Informationen über die heutige Auseinandersetzung mit der kommunistischen Diktatur in Lettland. Wir bitten um etwas Geduld.

Landeschronik Sowjetunion

25.02.1956

Auf einer geschlossenen Sitzung des XX. Parteitages der KPdSU hält Nikita Chruschtschow ein Referat über den „Personenkult“ – eine kritische Abrechnung mit der Ära des Stalinismus.

 
05.03.1956

Prostalinistische Massendemonstrationen in Georgiens Hauptstadt Tiflis sowie in Gori, Suchumi, Matumi und Kutaissi, die unter Einsatz des Militärs niedergeschlagen werden (siehe Unruhen in Tiflis).

 
28.04.1956

Dekret des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR, mit dem die zur Zeit des Stalinismus erfolgte Zwangsumsiedlung (Verbannung) der Krimtataren, der Turk-Mescheten und anderer deportierter Völkerschaften aufgehoben wird.