Im „Spiegel“ erscheint das „Manifest des Bundes Demokratischer Kommunisten Deutschlands“ einer angeblichen Opposition innerhalb der SED. Hinter dieser Schrift steht, wie sich herausstellt, der Stasi-Agent Hermann von Berg. Die Auswirkungen der Publikation, die über das Fernsehen auch in der DDR bekannt wurde, sind jedoch für die Staats- und Parteiführung negativ.

Rudolf Bahro wird zu acht Jahren Gefängnis verurteilt. Die Zeit bis zu seiner Freilassung und der ausgehandelten Abschiebung in die Bundesrepublik verbringt er in der Stasi-Sonderhaftanstalt Bautzen II.

An den Schulen wird der obligatorische Wehrunterricht eingeführt. Die Kirchen protestieren gegen die Militarisierung des Schulbetriebs.