Der tschechische General Heliodor Píka und wichtige Persönlichkeiten des Slowakischen Nationalaufstandes werden wegen angeblicher Spionage zum Tode verurteilt. Es folgt eine Reihe von Gerichtsprozessen gegen ehemalige Offiziere und Widerstandskämpfer.

Prozess gegen den ungarischen Primas József Mindszenty.

László Rajk wird zum Tode verurteilt.

Verabschiedung des Gesetzes über landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften und Beginn der Kollektivierung der Landwirtschaft nach sowjetischem Vorbild.

Das Plenum des Zentralkomitees der Rumänischen Arbeiterpartei beschließt die Kollektivierung der Landwirtschaft. Gegen den Widerstand der Bauern, die den Genossenschaften nicht beitreten wollen, mobilisiert die Staatsmacht Miliz und Securitate. Das Ausmaß des Widerstandes überrascht die Kommunisten. Schon Ende 1950 wird das Tempo der Kollektivierung gedrosselt.

Das Politbüro beschließt den Bau des Donau-Schwarzmeer-Kanals. Ab Juni 1950 arbeiten auf dessen Baustelle politische Gefangene unter oftmals unmenschlichen Bedingungen. Im Juli 1953 werden die Arbeiten aus Rentabilitätsgründen eingestellt.

Todesurteil gegen den Parteifunktionär Koçi Xoxe, einen Anhänger der Zusammenarbeit mit Jugoslawien. Das Urteil wird am nächsten Tag vollstreckt.

Die kommunistischen Machthaber starten die sogenannte „Katholische Aktion“. Die „Nationalisierung“ der Landeskirche soll eine von Rom unabhängige Kirche schaffen, was auf den entschiedenen Protest von Vatikan, Bischöfen und katholischen Gläubigen stößt.

Ein Drittel der katholischen Geistlichen wagt es, in ihren Kirchen den Hirtenbrief der Bischöfe zu verlesen, in dem diese die antikirchliche Politik der kommunistischen Regierung missbilligen.

Auf der Grundlage der neuen Verfassung wird die Republik Ungarn in Ungarische Volksrepublik umbenannt.

Gründung der Deutschen Demokratischen Republik.

Die Nationalversammlung erlässt das Gesetz 218 über die wirtschaftliche Absicherung der Kirchen und Religionsgemeinschaften durch den Staat. Zusammen mit dem neu gegründeten staatlichen Kirchenamt sichert dieses während der gesamten kommunistischen Herrschaft die staatliche Kontrolle über die Kirchen.

Im Gefängnis von Pitești beginnt ein morbides Experiment: Die Gefangenen werden gezwungen, sich gegenseitig zu foltern. In der zweiten Jahreshälfte 1952 wird diese Praxis auch im Gefängnis Gherla eingeführt. 1954 wird Eugen Țurcanu, ein im Rahmen dieses Versuches besonders engagierter Häftling, hingerichtet und seine Taten werden verurteilt.